Bezirksvertretung Floridsdorf: Neos und Grüne sagen „Nein zur B232“

In der Sitzung der Bezirksvertretung Floridsdorf am 11. September 2019 stimmten nur Neos und Grüne dem Antrag auf Rückwidmung der B232 zu.

Neos und Grüne sagen „Nein zur B232“

Die Hochleistungsstraße B232 ist im nördlichen Abschnitt zwischen der Tauschekgasse und der Stammersdorfer Straße nur mehr im Flächenwidmungsplan als Verkehrsband gewidmet. Da es für diesen Abschnitt die Rechtsbasis als Hauptstraße B für das Verkehrsband nicht mehr gibt („1-2-3 und die B232 ist vorbei! B232 jetzt rückwidmen“), stellten die Grünen in der Bezirksvertretung Floridsdorf in der Sitzung am 11. September 2019 den Antrag auf Umwidmung vom Verkehrsband auf Schutzgebiet Wald und Wiesengürtel (SWW). Einzig die Neos und die Grünen unterstützten den Antrag.

SPÖ, FPÖ, ÖVP und WIFF für Hochleistungsstraße B232

SPÖ, FPÖ, ÖVP und WIFF haben in der Bezirksvertretung leider für die Beibehaltung der Widmung der  Hochleistungsstraße B232 abgestimmt  und möchten  damit noch mehr Autoverkehr durch Wohngebiete führen und im Donaufeld ein Verkehrschaos mit noch mehr Autopendlern erzeugen. Als Grund für ihr Abstimmungsverhalten gab die SPÖ an, mit dem Bau der vierspurigen B232 soll die Ruthnergasse verkehrstechnisch entlastet werden. Diese sogenannte Entlastung würde auf Kosten unserer Wohn- und Lebensqualität gehen. 2015 stimmte die SPÖ in der Stadtregierung für die Verkürzung der B232 als Hauptstraße B im Nordabschnitt, will aber als Konsequenz die Rückwidmung im Flächenwidmungsplan nicht mittragen. Noch im Frühjahr 2019 sagt die ÖVP Floridsdorf der Bürgerinitiative “Nein zur B232” die Unterstützung zu, um nun in der Bezirksvertretung gegen die Rückwidmung zu stimmen. WIFF wirbt noch auf ihrer Homepage “Floridsdorf als ‘Grüne Lunge’ für ganz Wien erhalten!“, und stimmt dann mit den Betonierern mit. Kurzsichtiger kann Verkehrspolitik wohl nicht sein.
Glaubwürdige und vor allem ehrliche Bezirkspolitik sieht anders aus!