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BI „Nein zur B232“ Unterstützt „Platz für Wien“

Die Bürgerinitiative „Nein zur B232“ unterstützt die Forderungen der zivilgesellschaftliche Initiative „Platz für Wien„. Bis zum Wiener Wahltag 2020 sollen mindestens 57.255 in Wien wohnenden Menschen die Forderungen mit Ihrer Unterschrift unterstützen.

Diese Unterschriftenzahl entspricht dem Stimmenziel eines Volksbegehrens nach Wiener Stadtverfassung. Die Forderungen werden als Petition dem Wiener Petitionsausschuss, dem Gemeinderat und den Bezirksvertretungen überreicht werden.

18 Forderungen für eine klimagerechte, verkehrssichere Stadt mit hoher Lebensqualität

Für die Bürgerinitiative „Nein zur B232“ sprechen viele Gründe auch die Initiative „Platz für Wien“ zu unterstützen. Die Kernforderung – mehr Platz für Kinder, Gehen, Radfahren und Öffentlichen Verkehr und weniger Platz für Autos – können wir als Bürgerinitiative nur unterstützen. Wir wehren uns gegen den
sinnlosen Bau einer vierspurigen Hochleistungsstraße in Wien Floridsdorf und wollen damit eine klimagerechtes, verkehrssicheres Floridsdorf mit hoher Lebensqualität erhalten. Aus dem Forderungskatalog stellen wir Euch drei Forderungen vor, die wir besonders unterstützen.

„Wir schließen uns mit einer 19. Forderung an: vierspurige Hochleistungsstraße B232 in Floridsdorf rückwidmen“!

Bürgerinitiative ‚Nein zur B232‘

100 verkehrsberuhigte Wohngebiete mit hoher Aufenthaltsqualität

Viele Wohngebiete in Wien werden von Kfz-Schleichwegen durchschnitten oder sind durch geplante vierspurige Hochleistungsstraßen bedroht. Die Folgen sind Lärm, Abgase, Gefährdung. Die Bewohnenden finden nicht genug lebenswerten Platz vor, das soziale Leben leidet darunter, Kinder können nicht
selbstständig im Grätzl unterwegs sein.

Durch 100 verkehrsberuhigte Wohngebiete werden eine Entlastung der Wohngebiete vom Durchzugsverkehr, Sicherheitsgewinn und Steigerung der Lebensqualität durch weniger Autoverkehr und
Klimawandel-Anpassung durch Begrünung erreicht. Die lokale Erreichbarkeit für Bewohnende bleibt bestehen. Mehr Ladezonen bedeuten eine Erleichterung für den Wirtschaftsverkehr. Als Vorbild kann das international bekannte Konzept der „Superblocks“ dienen.

15.000 Bäume im Straßenraum pflanzen

Im Sommer erhitzt sich die Stadt durch den Klimawandel immer mehr, vor allem in dicht bebauten Gebieten ohne viel Begrünung. Autos und Asphalt speichern Hitze, die sich gesundheitsgefährdend auswirkt – nicht nur für ältere Menschen. Versiegelte Flächen begünstigen Überschwemmungen durch Starkregen, der durch
den Klimawandel vermehrt auftritt.

Die vierspurige Hochleistungsstraße B232 zerstört auch den wichtigen bestehenden Grüngürtel vom Donaufeld zum Marchfeldkanal. Darum unterstützen wir besonders die Forderung bis 2030 15.000 Bäume im Straßenraum zu pflanzen. Bäume und Begrünung sorgen bei Hitze für Erleichterung, vor allem für Kinder und ältere Menschen.

350 autofreie Schulvorplätze einrichten

Der tägliche Schulweg ist für Kinder oft ein gefährlicher Spießrutenlauf. Es kommen zu viele Elterntaxis zum Einsatz. Kinder haben im nicht verkehrsberuhigten Schulumfeld zu wenig Platz für soziale Interaktion. Von den 500 Pflichtschulen in Wien liegen erst 150 in verkehrsberuhigten Bereichen in Wohnstraßen oder mit
autofreiem Schulvorplatz. 350 autofreie Schulvorplätze bis 2030 ermöglichen ein attraktives Schulumfeld und sichere Schulwege mit selbstbestimmter, sicherer Kindermobilität ohne Elterntaxis – auch abseits der Schulwege. Weil ein aktiver Schulweg Kinder schlau macht!

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